Wichtig an dieser Stelle ist natürlich: Was und wie können/sollen unsere Bürger zum Gelingen dieses mutigen Projekts beitragen? Denn ohne Sie und Ihre Bereitschaft zum Mitwirken wird es nicht gehen.
Im weiteren Verlauf des Projekts werden wir daher noch unmittelbar auf Sie zukommen und um die Unterzeichnung einer Eigentümererklärung (= Zustimmung des Grundstückseigentümers, dass das Haus auf Kosten des Netzbetreibers an das Glasfasernetz angeschlossen werden darf) bzw. eines Vorvertrages zur späteren Glasfasernutzung (= Zusage, dass der betreffende Wohnungsnutzer später auch verbindlich einen Anschluss beauftragen und nutzen wird (egal ob Internet, Telefon oder Fernsehen oder Kombinationen daraus)) bitten. Aber das ist noch Zukunftsmusik.
Ab sofort sollten Sie aber folgendes beachten:
· Wir empfehlen dringend, derzeit keine längerfristigen neuen Verträge für die Nutzung von Internet/Telefon/Fernsehen abzuschließen.
· In gleicher Weise sollten Sie derzeit auch keine bestehenden Verträge verlängern.
Bestehende Verträge, die demnächst auslaufen, werden von nahezu allen Versorgern auf unbestimmte Zeit fortgeführt, die Sie dann unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 1 – 3 Monaten nach spätestens 12 Monaten kündigen können (die genauen Detailbestimmungen finden Sie in den jeweiligen Geschäftsbedingungen bei Abschluss Ihres bisherigen Vertrages). Eine solche Laufzeit von 1 Jahr ist noch überschaubar und wird Sie nicht hindern, nach Inbetriebnahme des Gemeindeprojekts umzusteigen. Sie sollten aber derzeit keine mehrjährige Verlängerung alter Verträge unterzeichnen, auch wenn dies momentan vom bisherigen Versorger vielleicht mit besonderen Anreizen verbunden werden sollte.
Warten Sie lieber ab und prüfen Sie in Ruhe das neue Angebot des gemeindlichen Netzes, sobald wir Ihnen die Details benennen können und insbesondere der spätere Betreiber des Netzes feststeht. Dann können Sie immer noch alle Entscheidungen nach Ihren Wünschen treffen.
· Achtung Bauherren: Leerrohre verlegen !!!
Wenn Sie derzeit einen Hausbau oder eine Sanierung planen:
Veranlassen Sie unbedingt die Verlegung von Leerrohren möglichst von der Grundstücksgrenze bis zum Haus und auch im Haus vom Keller bis zu den Wohnräumen in den Obergeschossen.
Damit werden Sie Ihren Aufwand beträchtlich reduzieren, wenn Sie später eine Glasfaserverkabelung im Optimalfall bis zum jeweiligen Fernsehgerät/ Internetrouter oder zur Telefonanlagendose in der Wohnung realisieren wollen.
Wer im Haus diesen Aufwand nicht betreiben will, muss das natürlich auch nicht. Mit gewissen Geschwindigkeitseinschränkungen kann auch der Glasfaseranschluss von der Straße bis zum Keller und die weitere Nutzung Ihrer bisherigen Hausverkabelung ausreichend sein. Das wird später einmal jeder für sich selbst entscheiden dürfen.